Linke verwundert – Städteregion verantwortlich für Landesfördermittel in der Stadt Aachen?

Aachen, 12. September 2014

Haus der Städteregion (Photo von ArthurMcGill, CC-BY-3.0)Für die meisten Aachenerinnen und Aachener bleibt die Städteregion auch 5 Jahre nach ihrer Gründung die große Unbekannte. Sie sei „ein neuer Begriff für den ehemaligen Kreis Aachen“, ist in Erklärungsversuchen meistens zu hören. Nur wenige wissen, welche Aufgaben sie konkret wahrnimmt. Nun gibt es auch noch Verwirrung über die Zuständigkeit für den sozialen Wohnungsbau.

Auf der Webseite des WDR war am 5.9.2014 zu lesen, dass die Stadt Aachen – anders als Köln und Münster – nicht befugt ist, eine eigene Zielvereinbarung zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus abzuschließen. Schuld sei das „Konstrukt Städteregion“.

„Der Wohnraummangel für einkommensschwache Haushalte wird in unserer Stadt immer dramatischer. Da erstaunt, dass es jetzt auch noch Kompetenzgerangel zwischen Stadt und Städteregion geben soll“, sagt Ellen Begolli, „Wir fragen uns, ob der Stadt dadurch möglicherweise in der Vergangenheit Landesfördermittel entgangen sind“,

Linke fragt nach – Was tut die Stadt gegen Immobilienspekulation im Suermondt-Viertel?

Aachen, 11. September 2014

Marc BeusSeit langem ist bekannt, dass fehlender preiswerter Wohnraum in Aachen ein immer schwerwiegenderes Problem wird. Nun ist ein neuer Skandal bekannt geworden.

Offenbar haben Spekulanten ganze Häuser im Suermondt-Viertel „entmietet“ und somit dem Wohnungsmarkt entzogen. In diesen Häusern befanden sich preiswerte Wohnungen.

Ziel dieses unsozialen Vorgehens ist es offenbar, an gleicher Stelle hochwertigen Wohnraum zu errichten und das Suermondt-Viertel nachhaltig zu verändern. „Dabei sind bereits durch den Bau des Aquis Plaza mehrere tausend Quadratmeter preiswerten Wohnraums vernichtet worden“, kritisiert Marc Beus, planungspolitischer Sprecher der Fraktion. „Ersatzweise darf der Investor teuren Wohnraum an gleicher und anderer Stelle errichten, was aber Menschen mit geringem Einkommen kein Stück weiter hilft!"

Kronprinzenquartier: Linke gegen Trickserei beim sozialen Wohnungsbau!

Weniger Fläche als geplant und konzentriert in einem Wohnriegel?

Aachen, 27. August 2014

Marc BeusDie neue Vorhabenträgerin des Kronprinzenquartiers an der Beverstraße, die AUG. PRIEN Immobilien Projektentwicklungsgesellschaft mbH, hat anscheinend äußerst ‚spezielle‘ Vorstellungen von sozialem Miteinander in Wohneinheiten.

Anstelle einer Verteilung des 20%igen Anteils von Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen im gesamten Gebäudekomplex – wie ursprünglich vorgesehen – ist nun die ausschließliche Konzentration im sogenannten ‚Nordriegel‘ geplant.

Was kosten die „Einsparungen“ der Wiederbesetzungssperre?

Die Linke fragt nach

Aachen, 15. April 2014

Ellen Begolli   Foto: Andreas Schmitter/AachenAls die damalige schwarz-grüne Ratsmehrheit 2010 die Einführung einer Wiederbesetzungssperre beschloss, wurde dies u.a. mit einem zeitlich befristeten Personalinstrument begründet, in der ein Zielstellenplan für die Fachbereiche und Eigenbetriebe der Stadt Aachen erarbeitet werden sollte. Vier Jahre später muss festgestellt werden, dass dieser Zielstellenplan ebenso wenig in Sicht ist, wie ein Ende der Sperre.

Preiswerte Wohnungen: Verwaltung will politische Debatte verbieten

Aachen, 14. März 2014

Geheim!Erneut versucht die Verwaltungsleitung, die Debatte wichtiger Themen zu behindern. Wurde in der Vergangenheit versucht, einen Ratsantrag in den nichtöffentlichen Teil von Rat und Sozialausschuss zu befördern, soll jetzt eine Debatte komplett verboten werden. Antragsteller ist in allen Fällen Die Linke

In Aachen gibt es zu wenig preiswerte Wohnungen. Das liegt auch daran, das zu wenig neue Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung gebaut werden. Besonders negativ tut sich hier ausgerechnet die GeWoGe hervor, die sich direkt oder indirekt (Sparkasse) größtenteils in kommunalem Besitz befindet. Seit Jahren hat die GeWoGe keine einzige Sozialwohnung gebaut, obwohl fertige Pläne in der Schublade liegen!