Wie geht es weiter mit der Barockfabrik?

Linke entwickelt eigene Idee

Aachen, 9. August 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Zum 30. Juni diesen Jahres wurde die Barockfabrik ohne vorherige Ankündigung geschlossen.

Auf ein Konzept, wie die schöne innerstädtische Immobilie zukünftig genutzt werden soll, wartet man seitdem vergeblich. Selbst Nachfragen im dafür zuständigen Betriebsausschuss Kultur brachten kein Licht ins Dunkel.

„Zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses nach der Sommerpause erwarten wir, dass die Verwaltung uns ihre Überlegungen präsentiert“, fordert Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, „schließlich sind dann wieder fast drei Monate ins Land gegangen.“

Unterdessen haben sich Die Linken durchaus schon eigene Gedanken gemacht, was mit dem zentral gelegenen, historisch wertvollen Baudenkmal geschehen könnte, um drohenden langen Leerstand zu vermeiden.

„Schon lange erfreuen wir uns an dem wunderschönen Bürgerzentrum ‚Altes Rathaus‘ in Würselen“, schwärmt Epstein. „Die Räume werden für Ausstellungen, Kleinkunst, Vorträge und Feste genutzt. Vereine und Nachbarschaftsgruppen haben einen Ort für ihre Aktivitäten, es ist Platz für Deutschkurse und Treffen von Bürgern unterschiedlicher Kulturen. Dies und vieles mehr ist in zentraler Lage möglich.“

Angebot der Aachener Stadtbibliothek weiter ausbauen

Grüne und Linke fordern: Etat aufstocken, um Attraktivität der Bildungseinrichtung zu erhalten

Aachen, 17. März 2017

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)In ihrem gemeinsamen Ratsantrag „Stadtbibliothek weiter ausbauen“ setzen sich die Fraktionen der Grünen und Linken im Aachener Stadtrat dafür ein, das Medien- und Serviceangebot der Bibliothek weiter auszubauen und den Etat aufzustocken. Stagnation und Kürzungen führen derzeit zu Einsparungen bei der Anschaffung aktueller Medien. Das ist kontraproduktiv mit Blick auf die Besucherzahlen und die Attraktivität der Einrichtung.

Die Stadtbibliothek ist Aachens Kultureinrichtung mit der größten Besucherzahl. Im Jahr 2016 waren es nach Auskunft des Förderverein der Bibliothek über 500.000, davon etwa 200.000 Online-Besuche. Der sozio-kulturelle Bildungsauftrag einer solchen Einrichtung ist unbestritten. Entsprechend muss allerdings das Angebot und der Medienbestand attraktiv und modern gehalten werden. Andernfalls drohen schwindende Besucherzahlen.

Linke fordert Planungssicherheit für das Stadttheater

Aachen, 25. Januar 2017

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Verärgert zeigt sich Die Linke über die aktuell erneute Diskussion zur Finanzierung und Struktur des Stadttheaters.

Die Fraktion fordert bereits seit vielen Jahren eine längerfristige finanzielle Sicherheit für das Theater Aachen, damit der hohe gegenwärtige Standard gehalten werden kann und eine Planungssicherheit gegeben ist, die einen anspruchsvollen Spielplan erst ermöglicht.

Deshalb ist unbedingt notwendig, dass die jährlichen Tarifsteigerungen nicht aus dem gedeckelten Theateretat, sondern aus dem gesamtstädtischen Etat finanziert werden.

„In der Tradition Klaus Paiers“

Linke beantragt Klimabotschafter und Künstler A.G. Saño einzuladen

Aachen, 24. Januar 2017

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Als Rüdiger Haude erfuhr, dass der phillipinische Streetart-Künstler A.G. Saño im März als Klimabotschafter der Entwicklungsorganisation Oxfam in Deutschland sein wird, dachte er sofort, dass Aachen eine seiner Stationen sein muss.

„Ich finde das deswegen besonders interessant, weil in Aachen damit an die Tradition des Aachener Wandmalers Klaus Paier angeknüpft werden könnte“ erklärt der Soziologe und Klimaaktivist, „A.G. Saño arbeitet wie Paier nicht mit Sprühdosen, sondern mit dem Pinsel.“

Mit dem Vorschlag rannte er bei der Linken offene Türen ein: „Es ist wichtig, dass sich Kunst mit aktuellen Fragen auseinandersetzt.“, erläutert Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Linken. „Mit einem Mural würde in Aachen ein hoch aktuelles umweltpolitisches Thema für alle sichtbar dargestellt.“

Linke: Keine Verschiebung der Chorbiennale ohne politischen Beschluss

Aachen, 25. Juli 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Kurz vor den Sommerferien beriet der Betriebsausschuss Kultur über die KAStE-Mittel für das Atelierhaus Aachen. „Es war eine recht kurze Sitzung“ erinnert sich Ulla Epstein, Kulturpolitische Sprecherin der Linken. „Es wäre also genügend Zeit gewesen, um die Politik über die Überlegungen zu informieren, die Chorbiennale um ein Jahr zu verschieben.“

Stattdessen mussten die Politiker*innen am 20. Juli von den Plänen aus der Presse erfahren. „Inklusive der Ankündigung, dass das Thema idealerweise noch in den Sommerferien beschlossen werden soll, also offenbar ohne Beteiligung der demokratisch gewählten Gremien“, empört sich Epstein, „Dabei ist es doch unsere Aufgabe, die Kulturlandschaft Aachens mitzuprägen!“