Linke fordert Nutzungskonzept für die Barockfabrik

Aachen, 1. Februar 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Städtische Gebäude für Veranstaltungen und Initiativen müssen erhalten und optimal genutzt werden, erst recht, wenn sie sich in bester Innenstadtlage befinden. Der Verkauf von Haus Matthéy konnte zum Glück verhindert werden. Das Institut Français und Kaleidoskop können am angestammten Ort verbleiben, der Umzug in die Barockfabrik ist somit vom Tisch. Wie aber sieht nun das Konzept für die Barockfabrik aus, fragt sich Die Linke.

„Wir haben dort nicht nur einen schönen Theatersaal sondern auch einen voll eingerichteten Tanzsaal, der nicht vermietet wird“, erklärt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion.

„Der Bedarf von Künstlern und Vereinen an bezahlbaren Räumen ist hoch, da wundert es sehr, dass die Stadt eigene Gebäude wie die Barockfabrik nicht optimal nutzt“, so Epstein weiter.

„Das muss jetzt schnell angegangen werden, wenn man die Vielfalt der Aachener Kulturszene erhalten und unterstützen will. Dringend gesucht werden auch Lagermöglichkeiten für Materialien, wie wir u.a. von der Walter-Hasenclever-Gesellschaft erfahren haben.“

Die Linke setzt das Thema nun im Betriebsausschuss Kultur auf die Tagesordnung und will von der Verwaltung ein Nutzungskonzept vorgelegt bekommen.

 

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