Linke fordert Planungssicherheit für das Stadttheater

Aachen, 25. Januar 2017

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Verärgert zeigt sich Die Linke über die aktuell erneute Diskussion zur Finanzierung und Struktur des Stadttheaters.

Die Fraktion fordert bereits seit vielen Jahren eine längerfristige finanzielle Sicherheit für das Theater Aachen, damit der hohe gegenwärtige Standard gehalten werden kann und eine Planungssicherheit gegeben ist, die einen anspruchsvollen Spielplan erst ermöglicht.

Deshalb ist unbedingt notwendig, dass die jährlichen Tarifsteigerungen nicht aus dem gedeckelten Theateretat, sondern aus dem gesamtstädtischen Etat finanziert werden.

Die Fraktion Die Linke fordert alternativ zu dieser Lösung, dass der städtische Betriebskostenzuschuss für das Theater jährlich um 2 Prozent erhöht wird.

Die Schließung einer „Sparte“ des Theaters ist weder möglich noch sinnvoll, weil dadurch der gesamte Spielbetrieb beeinträchtigt würde: das Schauspiel mit allen Spielstätten, das Musiktheater und die Arbeit des Sinfonieorchesters sind so miteinander verflochten, dass man kein Element herausbrechen kann, ohne alle anderen zu gefährden.

Das „mörgens“ ist die kreative, jugendorientierte Spielstätte, die intensiv von Schüler*innen und anderen jungen Menschen genutzt wird und sie ans Theater heranführt.

Zu all diesen Erkenntnissen ist auch eine von Politik und Verwaltung eingesetzte Strukturkommission vor einigen Jahren gelangt, so dass man auf eine neuerliche „Strukturdebatte“ gut verzichten kann.