Die Linke fordert: Bauen inklusiver Sandburgen in Aachen ermöglichen

Aachen, 17. März 2015

Eine inklusive Welt für Alle!„Inklusion beginnt bei den Jüngsten unserer Gesellschaft. Kinder mit mehr und weniger Handicaps müssen sich auch auf dem Spielplatz auf Augenhöhe begegnen können“, sagt Michael Bredohl, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher, zum Ratsantrag seiner Fraktion.

Darin fordert Die Linke, dass allen Kindern ermöglicht werden muss, den nahegelegenen Spielplatz erobern zu können, und beantragt barrierefreie Umbauten bzw. die Ausstattung mit geeignetem Spielgerät.

Inklusion heißt wörtlich übersetzt ‚Zugehörigkeit‘ und ist somit das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit mehr oder weniger Handicaps – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion, und die muss bereits im Vorschulalter gewährleistet sein. Je selbstverständlicher bereits die Kleinsten mit Unterschiedlichkeit aufwachsen, umso weniger Barrieren errichten sich später in ihrem Denken und Handeln.

„Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Leo Deumens. „Deutschland hat diese Vereinbarung unterzeichnet - mit der Verwirklichung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses.“


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Linke verärgert

Sachstandsbericht zur Übernahme von Musikpädagog*innen nach mehr als einem halben Jahr noch immer nicht vorgelegt

Aachen, 5. November 2014

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)„Das ist wirklich ungeheuerlich“, empört sich Ratsfrau Ulla Epstein. „Vor mehr als 6 Monaten haben wir einen Sachstandsbericht zur Übernahme der Musikpädagog*innen der städtischen Musikschule in Festanstellung beantragt. Seitdem werden wir von Sitzung zu Sitzung hingehalten. In der Sitzung des Betriebsausschusses Kultur am 30. Oktober 2014 konnte erneut nichts vorgelegt werden.“

Rote Feder zu Schmuckzwecken schwarz-grün umgefärbt

Aachen, 2. Mai 2014

Feder (Eingefärbt)Dem Artikel der Lokalausgabe der Aachener Nachrichten „Streicheleinheiten für die Seele der Stadt“ haben wir entnommen, dass die ehemalige CDU/Grüne Ratsmehrheit das Projekt „Jekiss“ („Jedem Kind seine Stimme“) in Aachen auf den Weg gebracht hat. Dieses Ziel wurde im Koalitionsvertrag vom 20. Oktober 2009 formuliert. „Der sich einstellende Erfolg dieses Koalitionsziels war zwangsläufig garantiert, denn das Projekt wurde bereits einen Monat vorher, am 15. September 2009 im Betriebsausschuss Kultur einstimmig beschlossen. Anlass war ein Antrag unserer Fraktion vom März 2009“, sagt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Auch wenn es bei uns Unverständnis auslöst, dass Fraktionen es offenbar nötig haben, sich mit fremden Federn zu schmücken, überwiegt doch die Freude, dass es mittlerweile viele „singende Grundschulen“ gibt, die bereits erfolgreich an der Aachener Chorbiennale teilgenommen haben.

 

Kulturinitiative AKUT soll sich im Kulturausschuss vorstellen

Aachen, 14. April 2014

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)„Die im Dunkeln sieht man nicht“ dichtete Berthold Brecht in seiner Dreigroschenoper. Auch die Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKUT) hat ihre Räumlichkeiten in den eher dunklen Kellerräumen. Nicht nur deswegen werden sie nach Meinung der Linken zu häufig übersehen. „Wie selbstverständlich hat dieser Verein notwendige kulturelle und vernetzende Arbeit geleistet und ist doch von der Politik recht wenig beachtet worden“, begründet die kulturpolitische Sprecherin Ulla Epstein den Antrag, der AKUT die Möglichkeit zur Vorstellung im Betriebsausschuss Kultur zu geben, „eine persönliche Vorstellung gibt auch direkt Möglichkeit Fragen an die Verantwortlichen zu stellen.“

 

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