Bleibt Frankenberger Viertel bei Brückenumbau außen vor?

Linke sorgt sich um Verkehrsanbindung

Aachen, 20. April 2018

Lasse Klopstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Im Jahr 2019 steht die Stadt vor einer logistischen Mammutaufgabe: Die Erzbergerallee wird aufgrund eines Brückenneubaus für neun Monate unterbrochen sein. „Es handelt sich um eine komplizierte Situation“, erläutert Harald Siepmann, verkehrspolitischer Sprecher der Linken, „östlich gibt es aufgrund von Beverbachtal und Tierpark nur den Weg über die Adenauerallee, im Westen ist vermutlich die Normaluhr die nächste Möglichkeit Busse umzuleiten. In einem Fall bliebe die Beverau außen vor, im anderen das Frankenberger Viertel.“

„Für Frankenberg ist die Linie 33 die wichtigste Busverbindung“ ergänzt Lasse Klopstein, Linker Bezirksvertreter für Aachen-Mitte, „abends und am Wochenende fahren die Busse in Richtung Rothe Erde selten, dazu ist der Weg von der Oppenhoffallee hoch zum Frankenberger Dom gerade für ältere Menschen beschwerlich“.

Damit die Politik frühzeitig über die Planungen informiert wird, hat Die Linke das Thema auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte am 9. Mai setzen lassen.

 

Bushaltepunkt Uniklinik – Linke beantragt Architektenwettbewerb

Aachen, 15. März 2018

Das Uniklinikum Aachen (UKA) ist eines der größten und bedeutendsten Krankenhäuser der Bundesrepublik Deutschland. Tausende Menschen gehen dort täglich ein aus, viele nutzen für die An- und Abfahrt die öffentlichen Verkehrsmittel.

„Das Warten auf den Bus ist vor dem Klinikum aktuell kein Vergnügen“, weiß Harald Siepmann, mobilitätspolitischer Sprecher der Linken, „die Bushäuschen sind zu schmal und bieten kaum Schutz vor Wind und Regen. Durch die Umbau- und Erweiterungspläne des Krankenhausbetriebs ist zu erwarten, dass zukünftig noch mehr Menschen hier an- und abreisen werden“, so Siepmann weiter, „ein funktionierender und komfortabler Wetterschutz, eine großzügige, ergonomische und patientengerechte Möblierung müssen daher Zielvorgaben sein!“

Linke fordert Konzepte anstelle von Schnellschüssen bei ÖPNV-Finanzierung

Aachen, 15. Februar 2018

Harald Siepmann  (Photo: Thomas Langens/Aachen)Die Ankündigungen der Bundesregierung, einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in ausgewählten Städten zu testen, ist für die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Aachen mit vielen offenen Fragen verbunden. „Eine an sich gute Idee sollte man nicht vorschnell verbrennen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Leo Deumens. „Ein Angebot von Bussen und Bahnen ist nie kostenlos. Es kommt also auf die Art der Finanzierung an“, so Deumens.

Harald Siepmann, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion ergänzt: „Will man einen preiswerten und dauerhaft solide finanzierten Nahverkehr, ist der bundesweite fahrscheinlose Verkehr sinnvoller als singuläre Projekte für einige Städte. Die Linke befürwortet eine solche Lösung seit Jahren vor Ort und auf Bundesebene. Ein geringer möglicher Beitrag, zum Beispiel in Form einer Mobilitätsabgabe, würde der ganzen Bevölkerung den Zugang zum umwelt- und klimafreundlichen Verkehr ermöglichen.“

Kein Geld für ein fahrradfreundliches und behindertengerechtes Aachen?

Groko verweigert inhaltliche Auseinandersetzung und lehnt Anträge der Linken ab

Aachen, 15. Dezember 2017

Lasse Klopstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Gute Fahrräder sind teuer und die Möglichkeiten, diese vor Dieben sicher abzustellen, sind in Aachen sehr rar. „Im Jahr 2016 standen für sogenannte Fahrradboxen noch 20.000 € im Haushalt“, erklärt Harald Siepmann, mobilitätspolitischer Sprecher der Linken, „diesen Betrag wollen wir in 2018 wieder im Haushalt verankern.“

Die positiven Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern will Die Linke zur Finanzierung dieser Maßnahme nutzen, wie auch zur Beschleunigung des behindertengerechten Umbaus von Bushaltestellen, der ohnehin bis zum Jahr 2022 umgesetzt sein muss.

Darüber hinaus sollte noch mehr Geld für Park+Ride-Maßnahmen und zur ›Bürgerbeteiligung bei Verkehrsplanungen‹ eingestellt werden.

„Fahrgäste wissen wo und wann es Probleme gibt“

Linke. fordert Fahrgastbeirat für die ASEAG

Aachen, 8. Dezember 2017

Harald Siepmann  (Photo: Andreas Schmitter/Aachen)In über hundert Städten in Deutschland gibt es Fahrgastbeiräte, bei denen die Nutzer der Busse direkt in die Planungen einbezogen werden. Wenn es nach der Linken geht, soll Aachen auch zu diesem Kreis gehören. „Nicht erst die Probleme um das E-Ticket und den Netliner im Südraum zeigen, dass einiges im Argen liegt“ erläutert Harald Siepmann, mobilitätspolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Aachen. „Fahrgäste, die regelmäßig den Bus nutzen, wissen, wo und wann es Probleme gibt, wenn Busse zu bestimmten Zeiten übervoll sind oder Anschlüsse nicht funktionieren“, ergänzt Leo Deumens, Fraktionsvorsitzender der Linken. „Dieses Wissen sollte die ASEAG nutzen.“