Linke gegen Tabakwerbung in der Nähe von Schulen

Aachen, 20. März 2018

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)

Deutschland steht wegen der weitreichenden Werbemöglichkeiten für Tabakwaren seit Jahren in der Kritik. Nach Ansicht der Linken Fraktion im Rat der Stadt Aachen hapert es allerdings auch an der Umsetzung der vorhandenen Einschränkungen:

„Das Tabakerzeugnisgesetz verbietet Werbung, die besonders dazu geeignet ist, Jugendliche oder Heranwachsende zum Konsum zu veranlassen oder darin zu bestärken“ führt Ratsfrau Ulla Epstein aus, „trotzdem findet sich Zigarettenwerbung genau dort, wo Kinder auf den Schulbus warten.“

Die Linke beantragt nun, mit dem Reclame Bureau Limburg (RBL), das die Bushaltestellenwerbung in Aachen organisiert, darüber zu verhandeln, zumindest an den sensiblen Haltestellen in Schulnähe auf Zigarettenreklame zu verzichten.

„Am besten wäre natürlich ein kompletter Verzicht auf Tabakwerbung“, so Epstein weiter, „aber im Interesse der Kinder ist es wichtig, dass mit RBL eine schnelle Lösung gefunden wird.“

 

Antrag als pdf