Linke beantragt Stadtteilbücherei im Aachener Ostviertel

Aachen, 8. Dezember 2021

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Im Depot Talstraße gibt es eine gut angenommene Stadtteilbücherei. Die Linke im Rat der Stadt Aachen beantragt nun eine weitere Zweigstelle im Ostviertel.

„Gerade in Stadtvierteln, in denen Familien oft in beengten Wohnverhältnissen leben und kein breit-aufgestelltes Bildungsangebot zur Verfügung steht, ist es wichtig, wohnortnahe Treffpunkte zu schaffen, in denen Raum für Phantasie, Kreativität und Gemeinschaft mit Gleichaltrigen ermöglicht wird.“ erklärt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Linken. „Stadtteilbibliotheken bieten dafür einen idealen Ort.“

Linke empört: Bankrotterklärung der Schulentwicklungspolitik der Stadt Aachen

Aachen, 28. Mai 2021

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter)Die Verwaltung stellt in einer Vorlage zur Sitzung des Schulausschusses am 10.06.2021 fest, dass inzwischen mehr Aachener Schüler*innen zu den neuen Gesamtschulen in der Städteregion (in Stolberg, Würselen und Herzogenrath-Kohlscheid) auspendeln (72) als umgekehrt nach Aachen einpendeln (52). Und urplötzlich interpretiert die Verwaltung die seit Jahren vorliegenden und allgemein bekannten Zahlen neu und kommt zu dem Ergebnis, es gebe in der Stadt Aachen „kurzfristig“ keinen Bedarf für weitere Gesamtschulplätze.

„Kurzfristig“, das ist die zutreffende Charakterisierung der Schulentwicklung, die sich in den letzten Jahren immer nur von einem Anmeldeverfahren zum nächsten hangelt“, empört sich Matthias Fischer, schulpolitischer Sprecher der Fraktion. „Diese Abwanderung ist nun wirklich kein Wunder bei Neugründungen gut ausgestatteter Gesamtschulen in den Nachbarkommunen und zugleich eine Bankrotterklärung der städtischen Schulentwicklungspolitik“, so Fischer weiter.

Zum Schulstart saubere Luft im Klassenraum? – Linke hakt zu Luftfilteranlagen nach

Aachen, 17. Februar 2021

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter)Ab nächster Woche startet in NRW der Präsenzunterricht an den Schulen wieder. Doch die Debatten, wie dieser sicher durchgeführt werden kann, gehen weiter. „Viele Leute wundern sich darüber, dass es in den Aachener Schulen immer noch keine Luftfilteranlagen gibt“, berichtet Matthias Fischer, schulpolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Aachen, „in Düsseldorf werden aktuell insbesondere die Grundschulen damit ausgestattet.“

„Von Seiten des Gebäudemanagements wurde seinerzeit darauf verwiesen, dass der Nutzen solcher Anlagen unter Fachleuten umstritten sei“, ergänzt Ellen Begolli, die ihre Fraktion im Betriebsausschuss Gebäudemanagement vertritt, „allerdings müssten inzwischen Erfahrungswerte vorliegen.“

Den aktuellen Sachstand lässt sich der Ausschuss für Schule und Weiterbildung in seiner Sitzung am 11. März auf Antrag Der Linken vorstellen.

Antrag als pdf

Für ausreichende Abstände in Schulbussen – Linke beantragt gestaffelten Schulbeginn in Aachen

Aachen, 5. November 2020

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter)In den Schulen gibt es Hygienekonzepte, aber nicht auf dem Weg dorthin. Während in der Schule auf Abstands- und Hygieneregeln geachtet und überall eine Mund- und Nasenbedeckung getragen wird, drängen sich frühmorgens in der Hauptverkehrszeit viele Schüler*innen auf dem Weg zu ihren Schulen in vollen und teilweise völlig überfüllten Linien- und Schulbussen.

Wenn der Unterrichtsbeginn an den Aachener Schulen gestaffelt (zeitversetzt) stattfinden würde, könnte das Verkehrsaufkommen in den Bussen am frühen Morgen gemindert und der Gesundheitsschutz im öffentlichen Nahverkehr verstärkt werden.

Ausstellung „Industrie und Holocaust: Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Ausschwitz“ nach Aachen holen

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter)

Auschwitz steht weltweit für das Grauen eines der dunkelsten Kapitel in der deutschen Geschichte. Innerhalb weniger Jahre entwickelten die Nationalsozialisten eine Mordmaschinerie unvorstellbaren Ausmaßes.

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt hat nun beantragt, die Wanderausstellung „Industrie und Holocaust: Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Ausschwitz“ nach Aachen zu holen. Die Ausstellung zeigt, wie mithilfe der technischen Erfahrung und der Produkte der Privatwirtschaft das industrielle Töten im Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau ermöglicht wurde.

„Gemeinsam mit den Ingenieurwissenschaftlichen Instituten der RWTH und der VHS Aachen soll begleitend ein Rahmenprogramm zu ‚Wissenschaft und Ethik‘ erarbeitet werden“, erläutert Renate Linsen-von Thenen, Mitglied der Fraktion beim ‚Runden Tisch gegen Rechts‘. „Aufbauend auf die Arbeit der ‚Wege gegen das Vergessen‘ bietet die Ausstellung eine gute Gelegenheit, die ethische Verantwortung der Wirtschaft und der Wissenschaft zu thematisieren“, ergänzt Matthias Fischer, Sprecher im Betriebsausschuss Theater/VHS.