Schulsozialarbeit. Linke sieht die Stadt in der Pflicht

Aachen, 28. Januar 2014

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Die Finanzierung der Schulsozialarbeit in Aachen geschieht zur Zeit aus nicht abgerufenen Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Die jetzige Bundesregierung hat noch keine expliziten Beschlüsse gefasst, um die Finanzierung dauerhaft zu sichern. „Wenn bis Ende des Jahres 2014 keine Mittel bewilligt sind, stehen die Schulsozialarbeiter_innen auf der Straße“ erklärt Ellen Begolli, personalpolitische Sprecherin der Linken im Rat der Stadt Aachen und Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl. „Um die bislang erzielten Erfolge und deren Nachhaltigkeit nicht zu gefährden, sind einmal mehr die Kommunen gefordert.“

Aus diesem Grund beantragt Die Linke eine Kommission aus Stadt, Fraktionen, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen einzurichten, um sicherzustellen, dass die Arbeit auch über das Ende des Jahres 2014 hinaus weiterlaufen kann.

„Schulsozialarbeit stellt eine wichtige Verbindung von Schule und Gemeinwesen dar, sie unterstützt bildungsgefährdete und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche und fördert damit die Chancengerechtigkeit im Bildungs- und Sozialsystem. Dies gilt nicht zuletzt für die Förderung schulischer Inklusion“, erklärt Georg Biesing, schulpolitischer Sprecher der Fraktion.

Die Stadt Aachen soll nun in Zusammenarbeit mit der Städteregion Aachen einen Finanzierungsbeschluss vorbereiten. Hierüber wird am 13. Februar der Schulausschuss beraten.

 

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