Museumswebseiten für Tourist*innen: Linke mahnt Umsetzung an

Aachen, 14. Juni 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Nicht nur aufgrund der Nähe zu Belgien und den Niederlanden ist Aachen ein beliebtes Reiseziel für Tourist*innen aus dem Ausland. Die Linke regt nun an, ihnen auch den Besuch der Aachener Museen schmackhafter zu machen: „Sobald sich der potentielle Besucher auf die Webseiten der Museen begibt, verlässt ihn das Fremdsprachangebot“, erklärt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion und zählt auf: „Beim Ludwig-Forum wird man wenigstens noch auf englisch über aktuelle Ausstellungen informiert, im Centre Charlemagne sind, ein Jahr nach der Eröffnung, die Fremdsprachenseiten immer noch ‚in Bearbeitung‘ und beim Suermondt-Ludwig-Museum sind nicht einmal Planungen zu erkennen.“

Linke fordert Nutzungskonzept für die Barockfabrik

Aachen, 1. Februar 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Städtische Gebäude für Veranstaltungen und Initiativen müssen erhalten und optimal genutzt werden, erst recht, wenn sie sich in bester Innenstadtlage befinden. Der Verkauf von Haus Matthéy konnte zum Glück verhindert werden. Das Institut Français und Kaleidoskop können am angestammten Ort verbleiben, der Umzug in die Barockfabrik ist somit vom Tisch. Wie aber sieht nun das Konzept für die Barockfabrik aus, fragt sich Die Linke.

„Wir haben dort nicht nur einen schönen Theatersaal sondern auch einen voll eingerichteten Tanzsaal, der nicht vermietet wird“, erklärt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion.

Die Linke fordert: Bauen inklusiver Sandburgen in Aachen ermöglichen

Aachen, 17. März 2015

Eine inklusive Welt für Alle!„Inklusion beginnt bei den Jüngsten unserer Gesellschaft. Kinder mit mehr und weniger Handicaps müssen sich auch auf dem Spielplatz auf Augenhöhe begegnen können“, sagt Michael Bredohl, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher, zum Ratsantrag seiner Fraktion.

Darin fordert Die Linke, dass allen Kindern ermöglicht werden muss, den nahegelegenen Spielplatz erobern zu können, und beantragt barrierefreie Umbauten bzw. die Ausstattung mit geeignetem Spielgerät.

Inklusion heißt wörtlich übersetzt ‚Zugehörigkeit‘ und ist somit das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit mehr oder weniger Handicaps – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion, und die muss bereits im Vorschulalter gewährleistet sein. Je selbstverständlicher bereits die Kleinsten mit Unterschiedlichkeit aufwachsen, umso weniger Barrieren errichten sich später in ihrem Denken und Handeln.

„Inklusion ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Leo Deumens. „Deutschland hat diese Vereinbarung unterzeichnet - mit der Verwirklichung von Inklusion stehen wir aber noch am Anfang eines langen Prozesses.“


Ratsantrag als pdf