Angebot der Aachener Stadtbibliothek weiter ausbauen

Grüne und Linke fordern: Etat aufstocken, um Attraktivität der Bildungseinrichtung zu erhalten

Aachen, 17. März 2017

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)In ihrem gemeinsamen Ratsantrag „Stadtbibliothek weiter ausbauen“ setzen sich die Fraktionen der Grünen und Linken im Aachener Stadtrat dafür ein, das Medien- und Serviceangebot der Bibliothek weiter auszubauen und den Etat aufzustocken. Stagnation und Kürzungen führen derzeit zu Einsparungen bei der Anschaffung aktueller Medien. Das ist kontraproduktiv mit Blick auf die Besucherzahlen und die Attraktivität der Einrichtung.

Die Stadtbibliothek ist Aachens Kultureinrichtung mit der größten Besucherzahl. Im Jahr 2016 waren es nach Auskunft des Förderverein der Bibliothek über 500.000, davon etwa 200.000 Online-Besuche. Der sozio-kulturelle Bildungsauftrag einer solchen Einrichtung ist unbestritten. Entsprechend muss allerdings das Angebot und der Medienbestand attraktiv und modern gehalten werden. Andernfalls drohen schwindende Besucherzahlen.

Linke fordert Planungssicherheit für das Stadttheater

Aachen, 25. Januar 2017

Matthias Fischer   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Verärgert zeigt sich Die Linke über die aktuell erneute Diskussion zur Finanzierung und Struktur des Stadttheaters.

Die Fraktion fordert bereits seit vielen Jahren eine längerfristige finanzielle Sicherheit für das Theater Aachen, damit der hohe gegenwärtige Standard gehalten werden kann und eine Planungssicherheit gegeben ist, die einen anspruchsvollen Spielplan erst ermöglicht.

Deshalb ist unbedingt notwendig, dass die jährlichen Tarifsteigerungen nicht aus dem gedeckelten Theateretat, sondern aus dem gesamtstädtischen Etat finanziert werden.

„In der Tradition Klaus Paiers“

Linke beantragt Klimabotschafter und Künstler A.G. Saño einzuladen

Aachen, 24. Januar 2017

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Als Rüdiger Haude erfuhr, dass der phillipinische Streetart-Künstler A.G. Saño im März als Klimabotschafter der Entwicklungsorganisation Oxfam in Deutschland sein wird, dachte er sofort, dass Aachen eine seiner Stationen sein muss.

„Ich finde das deswegen besonders interessant, weil in Aachen damit an die Tradition des Aachener Wandmalers Klaus Paier angeknüpft werden könnte“ erklärt der Soziologe und Klimaaktivist, „A.G. Saño arbeitet wie Paier nicht mit Sprühdosen, sondern mit dem Pinsel.“

Mit dem Vorschlag rannte er bei der Linken offene Türen ein: „Es ist wichtig, dass sich Kunst mit aktuellen Fragen auseinandersetzt.“, erläutert Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Linken. „Mit einem Mural würde in Aachen ein hoch aktuelles umweltpolitisches Thema für alle sichtbar dargestellt.“

Linke: Keine Verschiebung der Chorbiennale ohne politischen Beschluss

Aachen, 25. Juli 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Kurz vor den Sommerferien beriet der Betriebsausschuss Kultur über die KAStE-Mittel für das Atelierhaus Aachen. „Es war eine recht kurze Sitzung“ erinnert sich Ulla Epstein, Kulturpolitische Sprecherin der Linken. „Es wäre also genügend Zeit gewesen, um die Politik über die Überlegungen zu informieren, die Chorbiennale um ein Jahr zu verschieben.“

Stattdessen mussten die Politiker*innen am 20. Juli von den Plänen aus der Presse erfahren. „Inklusive der Ankündigung, dass das Thema idealerweise noch in den Sommerferien beschlossen werden soll, also offenbar ohne Beteiligung der demokratisch gewählten Gremien“, empört sich Epstein, „Dabei ist es doch unsere Aufgabe, die Kulturlandschaft Aachens mitzuprägen!“

Museumswebseiten für Tourist*innen: Linke mahnt Umsetzung an

Aachen, 14. Juni 2016

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Nicht nur aufgrund der Nähe zu Belgien und den Niederlanden ist Aachen ein beliebtes Reiseziel für Tourist*innen aus dem Ausland. Die Linke regt nun an, ihnen auch den Besuch der Aachener Museen schmackhafter zu machen: „Sobald sich der potentielle Besucher auf die Webseiten der Museen begibt, verlässt ihn das Fremdsprachangebot“, erklärt Ulla Epstein, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion und zählt auf: „Beim Ludwig-Forum wird man wenigstens noch auf englisch über aktuelle Ausstellungen informiert, im Centre Charlemagne sind, ein Jahr nach der Eröffnung, die Fremdsprachenseiten immer noch ‚in Bearbeitung‘ und beim Suermondt-Ludwig-Museum sind nicht einmal Planungen zu erkennen.“