Mit Wettgewinnen aus den roten Zahlen?

Die Linke beantragt Wettbürosteuer

Aachen, 4. September 2014

Renate Linsen - von Thenen (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Sportwetten sind in Aachen ein boomender Wirtschaftszweig. Die dazugehörigen Wettbüros sind aber nicht gern gesehen. „Die Politik kommt kaum mit der Änderung von Bebauungsplänen hinterher, um Wettbüros wenigstens in bestimmten Stadtteilen auszuschließen“, erläutert Marc Beus, planungspolitischer Sprecher der Linken im Stadtrat.

Um den Wildwuchs einzudämmen und gleichzeitig Geld in die klammen städtischen Kassen fließen zu lassen, beantragt Die Linke nun die Einführung einer zusätzlichen Steuer: „In Hagen wurde kürzlich eine Wettbürosteuer eingeführt“, erläutert die finanzpolitische Sprecherin Renate Linsen - von Thenen, „man rechnet dort mit Einnahmen von 120.000 Euro im Jahr“. Wieviel Geld in Aachen eingenommen werden könnte, soll die Kämmerin nun prüfen. „Fest steht dass in Aachen jeder Euro dringend gebraucht wird, um ein Abrutschen in den Nothaushalt zu verhindern“, so Linsen - von Thenen weiter.

 

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