Linke. macht ausgefallene Busse zum Thema

Vertreter der ASEAG sollen in Mobilitätsausschuss befragt werden

Aachen, 31. Juli 2013

Andreas MüllerDie seit Wochen immer wieder vorkommenden Ausfälle von Busfahrten lassen den Vertretern der Linken im Stadtrat und im Städteregionstag jetzt den Kragen platzen. Die Linken wollen wissen, wie es zu den Vorkommnissen kam und was die ASEAG dagegen zu tun gedenkt.

„Personalplanung dürfte bei der ASEAG eigentlich kein Fremdwort sein“, wundert sich Andreas Müller, Vertreter der Linken im Aachener Mobilitätsausschuss. „Während das Angebot an Fahrten weiter ausgeweitet wurde, hat man das Personal offenbar zusammengestrichen“, sagt Harald Siepmann, Fraktionsvorsitzender der Linken im Städteregionstag, der im Übrigen darauf verweist, dass die gesamte Städteregion von den Ausfällen betroffen ist.

In Aachen wird sich der Mobilitätsausschuss gleich nach den Ferien mit dem Thema befassen, denn die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag zur Tagesordnung gestellt. Auf Städteregionsebene wird der Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Wirtschaftsförderung und Verkehr das Thema Anfang Oktober diskutieren, ebenfalls auf Antrag der Linken.

Wichtig ist der Aachener Stadtratsfraktion, dass neben einem Vertreter der ASEAG-Geschäftsleitung auch ein Vertreter der Arbeitnehmerschaft zur Sitzung eingeladen wird. „Wir wollen auch wissen, wie sich die Situation aus Sicht der Busfahrer darstellt, die einen sehr anstrengenden und verantwortungsvollen Job machen“, so Andreas Müller. Das Personal wurde in der Vergangenheit Opfer von Sparmaßnahmen, beispielsweise in Form der Ausgliederung von Fahrer-Stellen in eine Tochterfirma, in der kein Anspruch auf betriebliche Altersversorgung besteht.

Harald Siepmann verweist zudem auf den öffentlichen Auftrag, einen funktionierenden ÖPNV im Rahmen der Daseinsvorsorge anzubieten, der zurzeit angesichts der zahlreichen Ausfälle nicht erfüllt werden kann.

 

Antrag als pdf