Nachdem die Verwaltung ein völlig unzureichendes Handlungskonzept Antoniusstraße vorlegte, beantragten alle Fraktionen gemeinsam ein konkretisiertes Gesamtkonzept „Antoniusstraße“ unter Einbeziehung der Ausführungen der Fachverwaltung sowie des Handlungskonzeptes des Runden Tischs zu erarbeiten und bis Mai 2013 im Hauptausschuss sowie im Sozialausschuss zur Beschlussfassung
vorzustellen.

Folgende Handlungsfelder sind vorrangig zu berücksichtigen:

  • Erarbeitung und Ermöglichung einer Konzessionierung der Bordellbetriebe nach dem „Dortmunder Modell“
  • Erarbeitung eines koordinierten Beratungsangebotes vor Ort bestehend aus kommunalen Ämtern, Institutionen des Landes sowie Streetworking
  • Konkretisierung der Verwaltungszusammenarbeit und Gesprächsaufnahme mit den Akteuren vor Ort im Rahmen des Runden Tisches „Prostitution“
  • Formulierung von konkreten Mindestanforderungen an Immobilien- und Grundstückseigentümer sowie an neue Investoren

Ferner ist dem Hauptausschuss ein konkreter Kostenplan für das Handlungskonzept vorzulegen (Finanzierung Mehrarbeit für die Verwaltung, Finanzierung Beratungsangebote).

 

Antrag als pdf