Ratsantrag zu Baufehlern rund um das neue AM-Gelände

Andreas Müller

DIE LINKE hakt nach und fordert Verbesserungen

Aachen, 2. August 2010

Durch die Hinweise der Kommission Barrierefreies Bauen sowie durch eigene Inaugenscheinnahme ist klar geworden, dass bei der Umgestaltung der Borngasse im Zuge des AM-Neubaus und bei der Gestaltung der Freitreppe unzureichend Rücksicht auf mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen genommen wurde.
DIE LINKE will wissen woran es liegt, und fordert Nachbesserungen.

Unser Ratsantrag fordert einen Bericht der Verwaltung zum Zustandekommen der Situation und Vorschläge für Nachbesserungen.
Der Vorgang irritiert uns nachhaltig. In Aachen wird von allen Parteien im Rat und von der Verwaltung stets versichert, die Interessen der genannten Personengruppen bei Neu- und Umgestaltungen von Straßen und Bürgersteigen zu berücksichtigen. U.a. wurde einstimmig die Kommission barrierefreies Bauen eingerichtet. Trotzdem kam es zu den schwerwiegenden Pannen.
Das lässt es umso fragwürdiger erscheinen, dass ein vorliegender Ratsantrag, eine Vertreterin bzw. einen Vertreter der Kommission Barrierefreies Bauen als sachkundige(n) Bürger(in) dem Planungs- und Mobilitätsausschuss beizuordnen, von der schwarz-grünen Mehrheit abgelehnt wurde. Dieser Antrag muss erneut auf die Tagesordnung. Zur Debatte unseres Antrags wünschen wir eine Beiladung einer Vertreterin / eines Vertreters der Kommission mit Rederecht!