Linke fordert Neugestaltung von Plätzen und Straßen mit Unterflurcontainern

Aachen, 17. September 2019

Marc Beus   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Unterflurcontainer sind nahezu unsichtbar. Die Rohstoffverwertung erfolgt leise und sauber und
bietet damit einen hohen Mehrwert für die Anwohnerschaft. Da weniger sonstiger Müll abgelegt
wird, wie dies bei der oberirdischen Variante häufig der Fall ist, können Kosten für die
Beseitigung von wildem Müll eingespart werden. Ein weiterer Vorteil ist die mögliche
Umgestaltung der freiwerdenden Flächen zur Aufwertung des Stadtbilds und Verbesserung der
Aufenthaltsqualität, beispielsweise in Grünflächen mit Sitzbänken. In vielen Städten ist mit der
Umwandlung bestehender Systeme durch Unterflurcontainer bereits begonnen worden, darunter
Münster, Düsseldorf, Berlin, Köln und Hagen.

Aus diesem Grund beantragten wir:

  1. Bei der Neugestaltung von Plätzen und Straßen, auf denen zurzeit
    Altglascontainer aufgestellt sind, werden die Container durch unterirdische
    Altglasanlagen ersetzt.
  2. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, welche Aufstellflächen
    geeignet sind, weitere bestehende Altglascontainer in unterirdische
    Altglasanlagen umzuwandeln.
  3. Die Verwaltung wird gebeten, einen Zeit- und Kostenplan zu entwickeln, um alle
    vorhandenen Altglascontainer in unterirdische Altglasanlagen zu überführen und
    in den zuständigen Gremien darüber zu berichten.

Antrag als pdf