Abkehr vom Plastik

Linke fordert die Rückkehr zu Sportplätzen aus Naturrasen

Aachen, 9. April 2019

Kunstrasen   (Foto: Drguttorm@Wikicommons, CC BY-SA 3.0)Kunstrasenplätze stellen riesige Flächen aus gemischten Kunststoffen dar. Die Ökobilanz ist im Vergleich zum Naturrasen deutlich schlechter. Wie die Antwort auf eine Ratsanfrage unserer Fraktion ergab, können die Materialien weder vor noch nach der Nutzung recycelt werden. „Kunststoffe wie Polypropylen und Polyethylen werden aus Erdöl erzeugt, das ist alles andere als nachhaltig“, stellt der umweltpolitische Fraktionssprecher Tim Hildmann fest.

Allein die Kunstrasenplätze sind für fünf Prozent des deutschen Mikroplastiks verantwortlich, dass in die Umwelt gelangt, wie aktuelle Studien belegen, die in der WDR- Sendung Quarks kürzlich veröffentlicht wurden. „Mikroplastik sammelt sich immer stärker in den Weltmeeren an und stellt eine wachsende Gefahr für die Umwelt und den Menschen dar“, so Hildmann weiter.

Laurensberg: Kreisverkehr in Sicht

Aachen, 6. November 2018

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Gute Nachrichten für die Bewohner*innen am Laurensberger Viadukt. Der ursprünglich für 2007 geplante Kreisverkehr Schurzelter Str./Süsterfeldstraße soll im Jahr 2019 nun endlich gebaut werden. „Wir haben erfahren, dass im Sommer die Bagger rollen sollen“, berichtet Harald Siepmann, verkehrspolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Aachen.

Verwundert zeigen sich die Linken allerdings darüber, dass die Politik über die weitere Verzögerung des Projektes – bisher wurde von einer Umsetzung in 2018 ausgegangen – nicht informiert wurde. „Als Bezirksvertreter von Laurensberg sind wir die direkten Ansprechpartner der Bürger“ erklärt Georg Biesing, „Wenn es Verzögerungen gibt, sollte man doch erwarten, dass wir direkt informiert werden.“

Linke will städtische Baumpflege hochsommertauglich machen

Aachen, 10. September 2018

Tim Hildmann   (Foto: Thomas Langens)

Die Hitzewelle und Trockenheit der letzten Wochen haben den aktuellen Baumbestand in unserer Stadt stark belastet. Um die notwendige Bewässerung sicherzustellen, musste zeitweilig auf die Unterstützung durch die Feuerwehr zurückgegriffen werden.

„Hier muss das Konzept für die Baumpflege angepasst werden“, konstatiert Tim Hildmann, umweltpolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Aachen. „Durch den Klimawandel werden solche Extremsituationen häufiger und intensiver auftreten.“

Öcher Luft: Linke fordert Sauber und Sozial

Aachen, 6. September 2018

Aachener Straßenszene   (Photo: Jean Housen, CC BY-SA 4.0)

Die Luft in Aachen ist gesundheitsgefährdend. Um drohende Diesel-Fahrverbote abzuwenden, ist ein entschiedenes ökologisches Umdenken erforderlich. Dieser Prozess muss jedoch zwingend auch soziale Aspekte und Maßnahmen berücksichtigen. Die aktuellen Tarife von Bus und Bahn sind für Menschen mit wenig Geld oft unerschwinglich, und von Fahrverboten sind besonders die Autofahrer*innen betroffen, die sich aufgrund ihres geringen Einkommens kein neues Auto leisten können. Je nach Beruf und Anbindung an den Verkehr werden Menschen durch Fahrverbote in ihrer Existenz bedroht. Um dies zu verhindern, muss der Schutz der Umwelt mit sozialen Maßnahmen verknüpft werden.

Saubere Luft, flexible Mobilität und ein grünes Stadtbild kommen allen Aachenerinnen und Aachenern zu Gute. Die Verdrängung des motorisierten Individualverkehrs schafft freie Flächen, die vielfältig für die Allgemeinheit genutzt werden können, etwa als Grünflächen oder Raum für Fußgänger*innen und Radler*innen. Nicht zuletzt steigert die Verringerung der Lärmbelästigung die Lebensqualität in der Innenstadt.

Stadt des Wassers, aber nicht so

Linke will Regenrückhaltebecken überprüfen

Aachen, 29. Juni 2018

Tim Hildmann   (Foto: Thomas Langens)In diesem Jahr gab es bereits zwei “Jahrhunderthochwasser” mit massiven Überschwemmungen in Aachen, die auch ökologische Probleme zur Folge haben: „Es gibt ein gemishtes Kanalsystem für Niederschlags- und Abwasser“ erläutert Tim Hildmann, umweltpolitischer Sprecher der Linken im Rat der Stadt Aachen. „Durch das Überlaufen der Regenrückhaltebecken schwamm dann einiges in der Wurm, das normalerweise aus guten Gründen in der Kläranlage herausgefiltert wird. Das ist nicht nur eklig, sondern kann ein Ökosystem auch kippen lassen.“

Für Die Linke ein Grund, die Regenrückhaltebecken in Augenschein zu nehmen: „Im Rahmen des Klimawandels, ist zu befürchten, dass solche Unwetter stärker und öfter auftreten werden“, so Hildmann weiter, „daher braucht es schnell eine Prüfung aller Kapazitäten und eine Aufstellung der nötigen Baumaßnahmen.“