„Das wäre Ihnen mit uns nicht passiert“

Linke beantragt Knöllchentausch

Aachen, 26. März 2015

StrafzettelWie erreicht man, dass Menschen mit dem Bus und nicht mit dem eigenen Auto in die Innenstadt fahren?

Dazu schlägt Die Linke in einem Ratsantrag eine Beteiligung von Stadt und AVV an der Kampagne „Das wäre Ihnen mit uns nicht passiert“ vor. Das pfiffige Konzept der Stadt Fürth sieht vor, dass Parksündern mit dem Strafzettel an der Windschutzscheibe die Möglichkeit offeriert wird, die bezahlte Knöllchen-Quittung bei der ASEAG gegen ein Tagesticket einzutauschen.

„Das ist eine tolle Idee, um Autofahrerinnen und Autofahrer die Vorzüge des öffentlichen Personennahverkehrs näher zu bringen“, ist Andreas Müller, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, überzeugt. „Ohne Stau, Parkplatzsuche und Knöllchen ist ein stressfreier Innenstadtbesuch garantiert. Zudem entlastet eine stärkere Nutzung von Bus und Bahn nicht nur die Verkehrssituation der Aachener Innenstadt“, so Müller weiter, „sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung.“

Bürger*innensprechstunde am 10.2.15 mit Bezirksvertreter Georg Biesing

Aachen, 6. Februar 2015

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Am 10. Februar 2015 lädt der Laurensberger Bezirksvertreter Georg Biesing von 16-18 Uhr ein zur Bürger*innensprechstunde in das Verwaltungsgebäude Katschhof, Johannes-Paul-II-Straße, Raum 139.

Thema ist die Verkehrssituation an der Kreuzung Schurzelter Straße / Süsterfeldstraße.

Aufgrund zahlreicher Klagen von Anwohner*innen, hat Die Linke einen Sachstandsbericht der Verwaltung beantragt. Das Thema wird am 25. März in der Bezirksvertretung behandelt, die Sitzung ist öffentlich.

„Es ist mir wichtig, die Anregungen der direkt Betroffenen mitnehmen zu können. Deshalb lade ich die Laurensbergerinnen und Laurensberger herzlich ein zu meiner Bürger*innensprechstunde. Gerne können Sie mich aber auch mit anderen Anliegen aufsuchen.“

Neuer Planungsdezernent: Wird Auswahlverfahren zur Farce?

Aachen, 13. Januar 2015

Ist der Dezernentensessel schon zu Beginn des Verfahrens besetzt?Mit Verwunderung hat die Fraktion Die Linke im Rat die offensichtliche Vorfestlegung der SPD auf einen Bewerber für das Amt des Planungsdezernenten zur Kenntnis genommen. „So richtig konnten wir eh nicht dran glauben, dass es ein offenes Verfahren wird“, zeigt sich Fraktionsvorsitzender Leo Deumens enttäuscht. „Schließlich hat die SPD den Posten bereits öffentlich für sich reklamiert.

Offizielle Stellungnahmen der Großen Koalition hatten allerdings immer ein offenes Verfahren versprochen. Doch nun dies: Am Montag gingen den Fraktionen die eingegangenen Bewerbungen zur Information zu. Einen Tag später wird bekannt, dass die SPD sich bereits entschieden hat. „Da kommt der Verdacht auf, die SPD wolle die anderen Bewerber zum Rückzug bewegen und die Sache schnell entscheiden“, vermutet Marc Beus, planungspolitischer Sprecher der Linken.