Ratsanfrage: Marktbeschickung auf dem Münsterplatz

Aachen, 26. Juni 2018

Ellen Begolli (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Auf dem Münsterplatz steht seit geraumer Zeit von montags bis samstags ein Marktbeschicker.

Hierzu bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie kam es dazu, dass ein einzelner Marktbeschicker auf dem Münsterplatz steht?
  2. Warum ist dies auch außerhalb der dienstags und donnerstags stattfindenden Wochenmarkttage nahezu ganzjährig an 6 Tagen in der Woche möglich?
  3. Gibt es Anfragen weiterer Marktbeschicker für einen Standplatz auf dem Münsterplatz und falls ja, mit welcher Begründung wird das nicht gestattet?
  4. Welche monatliche Gebühr wird für den Stand auf dem Münsterplatz erhoben?
  5. Kommt es durch die alleinige Nutzung des Münsterplatzes durch einen Marktbeschicker – insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Verlagerung des Wochenmarktes an den Elisenbrunnen – aus Sicht der Verwaltung zu einer Wettbewerbsverzerrung?

Ratsanfrage als PDF

Antwort der Verwaltung

Sövvenzig Böim en ene fiese Makroe

Linke blickt auf erfolgreiche Woche zurück

Aachen, 19. Kalenderwoche 2018

Tim Hildmann   (Foto: Thomas Langens)

Die Woche um Christi Himmelfahrt hatte es in sich: Vier Sitzungen in zwei Tagen und dann wurde ja auch noch der Karlspreis verliehen.

Während im Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss am 8. Mai alles Spannende hinter verschossenen Türen diskutiert wurde, ging es im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz auch öffentlich hoch her: Bei der Bebauung der ehemaligen Tuchfabrik Becker in Brand, sollen zwei Drittel der neu zu pflanzenden Bäume außerhalb des eigentlichen Baugrundstücks ersetzt werden. „Ich habe beantragt, dass es ein klares Konzept geben soll, wo die über hundert Bäume denn hin sollen“ berichtet Tim Hildmann, Umweltpolitiker der Linken, „schließlich haben wir alle noch die Debatten um die Fällungen am Klinikum in Erinnerung.“ Darauf brach innerhalb der CDU eine Diskussion aus, ob man einen Investor verpflichten könne, Bäume zu pflanzen. Am Ende Stand ein einstimmiger Beschluss, dass siebzig weitere Bäume auf dem Grundstück gepflanzt werden. Für die Weiteren soll ein Konzept erstellt werden.

Linke gegen Tabakwerbung in der Nähe von Schulen

Aachen, 20. März 2018

Ulla Epstein   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)

Deutschland steht wegen der weitreichenden Werbemöglichkeiten für Tabakwaren seit Jahren in der Kritik. Nach Ansicht der Linken Fraktion im Rat der Stadt Aachen hapert es allerdings auch an der Umsetzung der vorhandenen Einschränkungen:

„Das Tabakerzeugnisgesetz verbietet Werbung, die besonders dazu geeignet ist, Jugendliche oder Heranwachsende zum Konsum zu veranlassen oder darin zu bestärken“ führt Ratsfrau Ulla Epstein aus, „trotzdem findet sich Zigarettenwerbung genau dort, wo Kinder auf den Schulbus warten.“

„Schwangere Frauen in Konfliktsituationen haben das Recht auf Information!“

Linke wollen Informationslage verbessern

Aachen, 2. Februar 2018

 Göttingen: Demonstration gegen Paragraph 218 zum Schwangerschaftsabbruch.

Frauen, die ungewollt schwanger werden, haben es schwer in Deutschland an umfassende Informationen zu Beratungsstellen und Arztpraxen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, zu gelangen.

Die Kommunalpolitiker*innen der Linken in Städteregion und Stadt Aachen wollen die Informationslage verbessern.

„Für uns steht fest, dass die derzeitige rechtliche Lage in Deutschland untragbar ist“, betont Uwe F. Löhr, Vorsitzender der Linksfraktion in der Städteregion.

Seine Parteikollegin Ellen Begolli, Geschäftsführerin der Linken im Rat der Stadt Aachen weist darauf hin, dass ungewollt schwangere Frauen in den Niederlanden und in Frankreich mehr Rechte haben als hierzulande. „Wenn Ärztinnen und Ärzte nicht einmal darauf hinweisen dürfen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, wie jüngst das Gerichtsurteil gegen Kristina Hänel gezeigt hat, ist dies ein gefährlicher deutscher Sonderweg.“

Haushaltsrede 2018

Aachen, 24. Januar 2018

Leo Deumens (Photo: Andreas Schmitter)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Zunächst einmal möchte ich mich im Namen unserer Fraktion ganz herzlich bei Ihnen, Frau Grehling, sowie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, dass Sie jederzeit, auch nach Dienstschluss, bei allen Fragen des umfangreichen Zahlenwerks zur Verfügung standen. Das ist nicht selbstverständlich. Unser Dank gilt hier insbesondere Herrn Kind und Herrn Guth.

Aber Zahlen sind natürlich nicht alles. Albert Einstein hat einmal gesagt: „Nicht alles, was man zählen kann, zählt auch, und nicht alles was zählt, kann man zählen“. Und so müssen wir auch beim städtischen Haushalt hinter die Zahlen schauen und fragen, was Politik und Verwaltung für die Menschen in Aachen tun.