Kürzungen bei Schülerlotsen

Linke hakt nach

Aachen, 10. März 2015

SchülerlotseNachdem kurz vor Weihnachten bekannt geworden war, dass die Aufwandspauschale für Schülerlotsen massiv gekürzt werden sollte, appellierte Linke im Aachener Rat in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister, alle Möglichkeiten zu nutzen, die Aufwandsvergütung im bisherigen Umfang zu erhalten. „Leider hat uns der Oberbürgermeister bisher nicht geantwortet“, stellt Fraktionsvorsitzender Leo Deumens mit Bedauern fest.

Von Seiten der Politik wird die Bedeutung des Ehrenamtes immer wieder betont. Umso unverständlicher ist es daher, die Aufwandspauschale für Schülerlotsen, deren engagierte Arbeit entscheidend dazu beiträgt, dass Kinder sicher zur Schule gelangen, so stark zu kürzen.

Die Linke fordert nun in einem Ratsantrag, die Kürzungen rückwirkend zum 1. Januar vollständig zurück zu nehmen. „Dies sind wir den Menschen, die sich frühmorgens bei Wind und Wetter für die Sicherheit unserer Kinder einsetzen, einfach schuldig“, betont Georg Biesing, der schulpolitische Sprecher der Fraktion.


Ratsantrag als pdf

Schulsozialarbeit – Teil des Weges zu einer multiprofessionellen Schule

Aachen, 20. Januar 2015

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Schule ist in ständiger Entwicklung begriffen, analog zum gesellschaftlichen Wandel. Markt, Leistung, Konkurrenz sind im Rahmen eines Wertewandels als zentrale Bezugspunkte unserer Gesellschaft erkennbar. Schule und Bildung allgemein aber können und dürfen sich diesem Werteverlust nicht unterordnen.

Das tradierte dreigliedrige Schulsystem wird den Erfordernissen moderner an Wissenschaft, Information, weltweitem Austausch aber genauso an Demokratie, Gerechtigkeit und Friedensfähigkeit orientierten Gesellschaften nicht gerecht. Gelingende Bildungsbiografien müssen unabhängig sein vom sozioökonomischen Status der Eltern.

Schon wieder: Linke-Antrag soll unauffällig “behandelt” werden

Aachen, 13. Mai 2014

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Mehrmals in den vergangenen Monaten wurde versucht, Anträge der Linken möglichst unauffällig loszuwerden. So versuchte die Verwaltung gleich zwei mal, einen Antrag auf einen preiswerten Stromtarif für Menschen mit wenig Geld in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu schieben. Das Vorhaben misslang. Nun hat man sich, etwas Neues einfallen lassen: Ein Antrag der Linken soll, quasi als Fußnote, bei der Behandlung eines anderen Themas “behandelt” werden.

Dabei geht es um nicht weniger als die Zukunft eines Schulstandortes. Nach derzeitiger Beschlusslage wird die reformpädagogische Sekundarschule am Kronenberg auslaufend geschlossen. „Wenn die Schule schließt, gibt es am Kronenberg keine einzige Schule mehr“, erläutert Georg Biesing, schulpolitischer Sprecher der Linken. „Deshalb haben wir beantragt, die Schließung der Schule am Kronenberg auszusetzen.“ Welche Schulform dort in Zukunft angeboten werden kann, wollen die Linken gerne im Schulausschuss diskutieren und stellten deshalb einen entsprechenden Ratsantrag.

Mehr Geld für kleine Streicher

Linke erstreitet mehr Geld für Kulturförderung

Aachen, 14. April 2014

Glædelig Paaske (bereitgestellt durch Anne-Sophie Ofrim, CC BY 2.0)In kaum einem anderen Land hängt der Erfolg stärker vom Geldbeutel der Eltern ab, als in Deutschland. Enorm wichtig sind daher Projekte wie „Streicher? Klasse!“, bei dem die GGS Schönforst Kindern, die oft aus Familien ohne Geld für Musikinstrumente stammen, die Möglichkeit gibt, ein Streichinstrument zu erlernen.

„Ein echtes Erfolgsprojekt“, schwärmt Georg Biesing, schulpolitischer Sprecher der Linken, „leider reicht das Geld aus dem städtischen Zukunftsfonds vorne und hinten nicht.“

Linke will Sekundarschule Kronenberg retten

Aachen, 7. März 2014

Georg Biesing   (Foto: Andreas Schmitter/Aachen)Im September 2010 beschloss der Stadtrat mehrheitlich die Reformpädagogische Sekundarschule am Dreiländereck auslaufend zu schließen. Begründet wurde dies mit der „Problematischen Anmeldesituation“. Da die Schule viele ehemalige Schüler*innen von Gymnasien, sogenannte Abschüler und auch viele Flüchtlinge aufnimmt, 105 der 240 Schülerinnen und Schüler haben keinen deutschen Pass, beantragt Die Linke nun die Schließung zunächst für ein Jahr auszusetzen.